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  • Vulgarités in Downtown Music Gallery

    “Review”, Bruce Lee Gallanter, Downtown Music Gallery, January 16, 2009
    Friday, January 16, 2009 Press

    Drum wiz Michel F Côté has been an integral member of the Ambiances Magentiques scene since the early days, playing with Bruire, Klaxon Gueule, later François Carrier and a few offerings as leader. Young drummer Isaiah Ceccarelli is one of the most recent members AM network, only appearing on a few discs as of now. For this duo disc, both drummers also switch off on other instruments like lap steel, piano and trumpet. The sound is more like selective silences and spacious sonic fragments. I dig the blend of quiet mallets, bowed cymbals, minimal eerie electronics, stark piano and other evocative suspense-filled sounds. Although the drums are often at the center of many of these pieces, they are just one ingredient in the swirling, shape-shifting world of exotic sounds found here. There is also little or no repeating rhythms or pulses involved. I did find the entire CD to be most engaging, thought provoking and consistently fascinating.

    I did find the entire CD to be most engaging, thought provoking and consistently fascinating.

    Happy New Year!

    Tuesday, January 13, 2009 General

    I would like to thank all of our visitors for their support, their love of music and their curiosity. For 2009, we promise you dozens of new releases, podcasts and artist interviews. Also, all of our titles will soon be available for purchase by download. Thanks to your ongoing support, DAME will celebrate its 18th anniversary this year! All the best in 2009! -Joane Hétu

    DAME on Myspace

    Tuesday, January 13, 2009 General

    Come visit us on Myspace at www.myspace.com/actuellecd — add us to your list of friends, listen to full tracks of some of our newest releases, ask us questions or write us a comment!

    Arbor Vitæ in BR-online

    “Kritik”, Helmut Rohm, BR-online, January 12, 2009
    Monday, January 12, 2009 Press

    Nie hatte er großes Aufsehens von sich und seiner Arbeit gemacht und die Medien haben ihn lange Zeit auch kaum beachtet. So konnte es kommen, dass man ihn als den berühmtesten unbekannten Komponist Amerikas bezeichnet hat: James Tenney, der als experimentell orientierter, antiakademischer und authentischer Typ durchaus in die illustre Reihe der großen Nachfolger des Charles Ives gehört.

    Edgard Varèse hatte dem 1934 in Silver City/New Mexico Geborenen seinen Segen gegeben. Als Pianist studierte Tenney u.a. bei Eduard Steuermann (dessen konservative Haltung ihm freilich nicht behagte), als Komponist u.a. bei Carl Ruggles, Henry Brant und — elektronische Musik — bei Lejaren Hiller. Er begeisterte sich für die Ideen Cage und der New York School ebenso wie für die mikrotonalen Experimente eines Harry Partch. Er beschäftigte sich mit den polyrhythmischen Studien des Conlon Nancarrow und gehörte den ersten Ensembles der Minimalisten Steve Reich und Philip Glass an. Fluxus und Konzeptkunst beeinflussten seinen stilistischen Weg. Als Theoretiker und inspirierter Lehrer (u.a. bis zu seinem Tod 2006 am California Institute of Arts in Valencia) war er von großem Einfluss, doch seine faszinierende, oft radikal reduktionistische, auf mikrotonalen Klangverwandlungsprozessen beruhende Musik, wird erst in den letzten Jahren in weiteren Kreisen bekannt.

    Auf unausgetretenen Pfaden

    Nun hat das engagiert auf unausgetretenen Pfaden wandelnde Quatuor Bozzini, das 2007 u.a. mit dem Förderpreis der Siemens Stiftung ausgezeichnet worden ist, beim kanadischen Label Collection QB (Québec) eine Doppel-CD mit einem Programm vorgelegt, das für Tenney instrumentales Schaffen bis zu einem gewissen Grade repräsentative genannt werden kann. CD 1 birgt alle Streichquartette — von der 1955 entstandenen Miniatur des Studenten, über stochastisch Strukturiertes, die hochartifiziellen Werke Koan (1984) und Saxony (1978-84) bis zur abgeklärten Erkundung harmonischer Zwischenreiche Arbor Vitæ aus dem letzten Lebensjahr des Komponisten.

    Suchen und finden

    Auf CD 2 finden sich die nicht weniger tief in seelische Tiefenbereiche vordringenden, teilweise auch geradezu exstatisch anrührenden Quintette: die Cognate Canons mit Perkussion (1995), die Diaphonic Study mit hinzutretendem Klavier (1997) und Quintext I-V: Five Textures mit obligatem Kontrabass (1972); letztere wunderbar inspirierte Stücke, mit denen Tenney auf Essentielles in der Kunst von Feldman, Xenakis, Ruggles, Varèse und Partch Bezug nimmt. Gewiss: Vordergründig handelt es sich um Musik für Kenner; für solche aber, die um die eminente Relativität des Begriffs der Kennerschaft wissen. Für Leute ohne Scheuklappen, die suchen und die ins Finden verliebt sind.

    … das engagiert auf unausgetretenen Pfaden wandelnde Quatuor Bozzini, das 2007 u.a. mit dem Förderpreis der Siemens Stiftung ausgezeichnet worden ist, [hat] beim kanadischen Label Collection QB (Québec) eine Doppel-CD mit einem Programm vorgelegt, das für Tenney instrumentales Schaffen bis zu einem gewissen Grade repräsentative genannt werden kann…
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