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  • Subsurface in The Wire

    “Review”, Dan Warburton, The Wire, no. 327, May 1, 2011
    Sunday, May 1, 2011 Press

    Another elegant outing on Berlin’s schraum imprint. Subsurface pits Ostendorf’s trumpet and Lauzier’s bass clarinet and alto sax against the well-prepared piano of Philip Zoubek, skilfully juxtaposing lugubrious subterranean gurgles with bright, chattery (but never aggressive) exchanges. Lauzier’s bass clarinet is exquisite, notably in its high register on Spectral Radiance, and Ostendorf is no slouch when it comes to post-Axel Dörner huffery puffery, but he’s at his best playing the long note game against Zoubek’s E-bow and Lauzier’s silky sax. Calm City and Slow Collapse are simply gorgeous. As for Zoubek, everything he has released to date has been first class, and this is no exception.

    Another elegant outing

    Subsurface in Bad Alchemy

    “Kritik”, Rigobert Dittmann, Bad Alchemy, no. 68, December 1, 2010
    Wednesday, December 1, 2010 Press

    Berlin — Köln — Montréal, Trompete — präpariertes Klavier — Bassklarinette & Altosax. Eine dröhnminimalistische Internationale, wobei die Drones ganz diskret und völlig unplugged generiert werden. Durchwegs mit extended techniques. Mit den gedämpften Mikro-/Haltetönen kontrastieren bei ‚Hyperlink‘ dann Stenographien, hingeworfene Klangkürzel, Wischer, Kratzer, (Über) Blas- und Kullerlaute, Spotz- und Klimperei. Aber schon ‚Calm City‘ breitet wieder diskret den Mantel über sich. Weich geformte Dehnungen, gedämpfte Klaviersounds, samtig-sonore, luftige Laute der Bläser, lang gezogen, wie gehaucht oder als Rauchringe geblasen. Bei ‚Slow Collapse‘ plinkt Philip Zoubek an den Klaviersaiten, die Bläser zischeln oder ziehen zuckerbraune Töne wie Karamell. ‚Spectral Radiance‘ strahlt aus den Bassregistern des Klaviers, dazu lässt die rechte Hand dicke Klick- und Klacktropfen regnen. Nils Ostendorfs Trompete schnarrt und schmaucht, bis sie ins Freie stößt, Philippe Lauzier mundmalt etwas Dunkles, während der ‚Regen‘ arpeggierend sich verdichtet und wieder ausdünnt. Das Titelstück kurvt zuletzt schmurgelnd und mit feinen Dröhnwellen dahin, dem Vertikalen ganz abhold. Niemand könnte diese Musik oberflächlich nennen.

    Subsurface in Aemag

    “Kritik”, Thorsten Soltau, Aemag, no. 19, November 24, 2010
    Wednesday, November 24, 2010 Press

    Präpariertes Klavier ist in der Musiklandschaft ein ebenso abgehangenes Unterfangen wie Feedbackmixer und in-sich-selbstverkabelte Instrumente. Allerdings blitzt bisweilen die eine oder andere Perle auf, die sich an der von John Cage vorreiterhaft gespielten Debutidee weidet und sich nicht geniert, das Klavier als unchromatischen Klanggeber zu begreifen. Dieser Diskurs ist nachzuvollziehen auf Subsurface, der aktuellen Schraum-Veröffentlichung, die entgegen der Gewohnheit leise Töne zeichnet, die sich auf unheilschwangere Weise quer durch die Stereosumme fressen. Die verwendeten Instrumente zeichnen ein lebendiges, fast schon artifizielles Bild auf, gänzlich ohne digitalen Überzug oder manipulierte Lasur, lediglich die Instrumente schnattern und knarzen auf unvorhergesehene Weise. Die dabei entstehenden Lautbildungen, erinnernd an den ersten Proberaum von Nurse With Wound, sind so mannigfaltig, dass man unweigerlich erstaunt ist über die Mundgeräusche, amplifizierten Klaviersaiten und feedbackartigen Saxsolos, dass es einen schwindelt. Der Geräuschparcours, unzingelt und umgeben von dräuenden Tonschleifen und simultan ausgeführten Instrumentalausbrüchen weidet sich bisweilen an der eigenen Ernsthaftigkeit, ohne dabei in die Beliebigkeit zu kippen. Subsurface ist ein Konglomerat feinster Skizzen und ausformulierten Ideen, blitzend und gleißend wie ein Metallpartikel auf unbehandelten Stahl, den man über Nacht hat rosten lassen- hier sind Schönheit und Biestigkeit in bester Nachbarschaft zueinander, ebenso wie der helle Fleck auf dem ansonsten verwitterten Stahl. 5/5

    5/5

    Subsurface in Le son du grisli

    “Critique”, Héctor Cabrero, Le son du grisli, November 15, 2010
    Monday, November 15, 2010 Press

    Trois hommes font remonter des souvenirs enfouis à la «subsurface» des choses. L’un est trompettiste (Nils Ostendorf), un autre est pianiste (Philip Zoubek) et le dernier est clarinettiste et saxophoniste (Philippe Lauzier). Ces trois hommes improvisent.

    La référence au concret dont Ostendorf, Zoubek et Lauzier dispensent leur action instrumentale est repérable dans la façon qu’ils ont d’appeler les sept étapes qui la composent. Magnetic Hill, Calm City ou Slow Collapse sont des titres fiables pour parler de leur musique. Abstraite, cette musique peut accepter de chanter. Remplie de brisures, elle peut passer pour zen ou se laisser porter par les vents tel un mobile métallique.

    C’est de cette manière qu’Ostendorf, Zoubek et Lauzier réussissent leur tour. Leurs dosages sont précis du début à la fin de leur rencontre, fin qui est cette Subsurface justement qui les force à sortir de leurs gonds, à dépareiller pour montrer que leur belle collaboration aurait pu tourner au drame mais ne l’a pas fait ne serait-ce qu’un instant.

    Abstraite, cette musique peut accepter de chanter. Remplie de brisures, elle peut passer pour zen ou se laisser porter par les vents tel un mobile métallique.
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